Ethikbeirat
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Das Fondsmanagement wird in ethischen Fragen von einem unabhängigen und ehrenamtlichen Ethikbeirat, der sich aus Persönlichkeiten aus der römisch-katholischen Kirche, Wirtschaft und Wissenschaft zusammensetzt, unterstützt. Der Ethikbeirat trifft regelmäßig zusammen, um sich neben der allgemeinen Beratung in ethischen Fragen konkret mit der Definition der Ethikkriterien und den Rahmenbedingungen für das Investmentuniversum zu befassen.
Ausgangspunkt für die Arbeiten des Ethikbeirates war, dass es nicht das ethisch gute oder verwerfliche Unternehmen gibt, sondern, dass ein Unternehmen nur im Hinblick auf bestimmte Kriterien beurteilt werden kann. Bei der Ausarbeitung dieser Kriterien werden folgende Punkte beachtet:
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Es sollen Ausschlusskriterien formuliert werden, die möglichst präzise jene Unternehmen und Länder ausschließen, in denen massiv gegen Grundwerte verstoßen wird.
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Die Positivkriterien sollen dazu führen, dass besonders jene Unternehmen und Länder für eine Investition ausgewählt werden, die sich in ihren Praktiken deutlich vom Durchschnitt abheben.
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Die Kriterien sollen so verfasst sein, dass sie mit vertretbarem Aufwand überprüfbar sind.
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Das finanzielle Ziel des Anlegers soll bei der Aufstellung der Kriterien im Auge behalten werden.
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Wir haben somit keinen absoluten Standard festgelegt, den alle Unternehmen erreichen müssen, sondern nur eine relative Einstufung, die zu einzelnen Themenbereichen Bewertungen vornimmt, die einen Vergleich mit anderen Unternehmen ermöglicht. Einzig die Ausschlusskriterien stellen eine absolute Beurteilung dar, die die Funktion von Mindestanforderungen haben. Diese Ausschlusskriterien halten wir für unerlässlich, weil nur so grobe Verstöße gegen ein sozialverantwortliches Verhalten wirksam ausgeschlossen werden können.
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