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Dachfonds (fund of funds) Bei Dachfonds wird das Vermögen nicht in einzelne Wertpapiere, sondern ausschließlich in andere Fonds (sogenannte Subfonds) investiert. Mit einem Dachfonds erhält eine Kapitalanlagegesellschaft Zugang zum Know-how international renommierter Fondsgesellschaften und kann somit kostengünstig auf Märkten veranlagen, die sonst nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand abzudecken wären. Dachfonds bringen noch den weiteren Vorteil, dass der Anleger sich die aufwendige steuerliche Behandlung der einzelnen Subfonds erspart wie gewohnt, eine Aufstellung im Rechenschaftsbericht seines Dachfonds erhält.

Depot Ein Depot dient zur Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren und Investmentfondsanteilscheinen bei einer Bank. Der Eigentümer der Wertpapiere ist durch die Verwahrung im Depot gegen jegliche Art des Verlusts der Wertpapiere geschützt. Weiterer Vorteil für den Kunden: die Verwaltung der Wertpapiere wird wesentlich vereinfacht, da Fälligkeitstermine für Zinsen, Dividenden, sonstige Ausschüttungen u.v.a.m. automatisch von der Bank wahrgenommen werden.

Depotbank Eine Kapitalanlagegesellschaft darf von ihr aufgelegtes Sondervermögen nicht selbst verwahren, sondern muss ein anderes Kreditinstitut als Depotbank beauftragen. Diese Regelung dient dem Schutz der Anleger. Die Depotbank verwaltet das Vermögen und übernimmt Ertragsausschüttungen, die Ausgabe und Rüchnahme von Anteilscheinen und ermittelt die Ausgabe- und Rücknahmepreise.

Derivative Instrumente Als derivative Instrumente werden Zinsinstrumente bezeichnet, deren wesentliche Eigenschaften von Kassapapieren abgeleitet wurden. Sie dienen hauptsächlich der Absicherung von Kurs- und Währungsrisiken und nur ein sehr geringer Teil des Fondsvermögens darf spekulativ eingesetzt werden. Bei manchen Wertpapierfonds dürfen laut den Fondsbestimmungen überhaupt keine Spekulationsgeschäfte getätigt werden. Derivative Instrumente werden in bedingte und unbedingte Termingeschäfte unterteilt. Beispiele für derivative Instrumente: Optionen und Futures, Swaps und Devisentermingeschäfte.

Dividende Dividende bezeichnet die Gewinnausschüttung bei Aktien von einer Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre zu einem von der Hauptversammlung festgelegten Termin.

Dow Jones Index Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) - oder in Europa auch kurz Dow Jones Index - genannt ist einer der bekanntesten Aktienindizes von mehreren Aktienindizes, der sich aus den 30 umsatzstärksten führenden US-Unternehmen zusammensetzt. Der Begründer Charles Dow stellte den Index zusammen, um die Performance des US-amerikanischen Aktienmarktes zu messen.

Duration Die Duration ist eine von Frederick Macaulay entwickelte Kennzahl, die die durchschnittliche Bindungsdauer des in einem festverzinslichen Wertpapier oder Wertpapiervermögen einer Kapitalanlage mit exakt festgelegtem Zahlungsstrom anzeigt und dient als Maß für das Zinsänderungsrisiko bei festverzinslichen Wertpapieren. Die Duration ist als die durchschnittliche Kapitalanbindungsdauer des eingesetzten Kapitals in Jahren zu verstehen. Je größer die Duration eines Anleihefonds, desto stärker steigt bzw. fällt der Kurswert, wenn sich die Zinsen ändern.

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01.09.2010
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27.07.2010
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Nummer 1: Lipper Fund Award Deutschland für Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG
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Lipper Fund Award 2010
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