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Schatzanweisung Schatzanweisungen sind kurz- und mittelfristige Schuldverschreibungen, die vom Bund, den Ländern und/oder den von anderen öffentlichen Stellen des Bundes emittiert werden. Festverzinsliche Schatzanweisungen werden auch Kassenobligationen genannt. Schatzanweisungen werden amtlich gehandelt. Verzinsliche Schatzanweisungen sind wie festverzinsliche Wertpapiere mit Kupons ausgestattet und haben eine Laufzeit von drei Monaten bis zu mehreren Jahren. Bei unverzinslichen Schatzanweisungen erfolgt die Vergütung durch Diskontierung. Die Verzinsung des Kapitals erfolgt im Zuge der Tilgung. Schatzanweisungen werden von Banken als Geldanlage bevorzugt übernommen, da sie hochwertige Geldmarktpapiere darstellen.

Shareholder Value Der Shareholder Value bezeichnet eine Unternehmenspolitik, die ausschließlich auf den Aktionärsnutzen und die Steigerung des Unternehmenswertes ausgerichtet ist und für die Aktionäre langfristig einen Ertrag erwirtschaftet, der deutlich über dem Ertrag einer alternativen Anlage liegen muss. Andere traditionelle Werte, wie Unternehmensgröße, Umsatzwachstum, Macht und Einflussmöglichkeiten in Wirtschaft und Politik werden nur dann verfolgt, wenn sie eine direkte Steigerung des Aktionärsnutzens bewirken.

Sicherungsbesteuerung bei ausländischen Fonds Für ausländische Fonds gilt ab 1.1.2001 die neue Sicherungsbesteuerung. Diese besagt, dass die depotführende Bank jeweils am Kalenderjahresende 2,5% vom Rücknahmepreis des ausländischen Fondsanteils als Kapitalertragsteuer einbehalten und an die Finanzbehörde abführen muss, wenn der Anleger seiner Bank nicht erklärt, dass er seine Fondsanteile gegenüber der Finanzbehörde offen legt. Bei inländischen Dachfonds, die u.a. auch in ausländischen Fonds veranlagen, fällt keine Sicherungsbesteuerung an.

Spekulationsfrist Fondsanteile fallen genauso wie Aktien unter die Spekulationsfrist. Das heißt, der Anleger muss Kursgewinne dann versteuern, wenn sie innerhalb eines Jahres realisiert werden. Es besteht allerdings ein Freibetrag von ATS 6.000,-- (Stand 1999). Kursgewinne innerhalb eines Wertpapierfonds unterliegen einer Kapitalertragssteuer von 5%.

Splitt Ein Aktiensplitt teilt eine alte Aktie auf mehrere neue Aktien auf. Damit ist keine Kapitalmaßnahme verbunden. Der Kurs wird dem Splitt-Verhältnis angepasst. Splitting wird durchgeführt, um die Aktie optisch zu verbilligen und die Anzahl der im Umlauf befindlichen Fondsanteile in einem bestimmten Verhältnis zu erhöhen. In Summe ergibt sich dadurch kein Unterschied im Vermögen des Anlegers, das Splitting für die Neukäufe des Fonds wird aber geringer.

Spread Spanne; Gemeint ist damit einerseits die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis, andererseits der Zinsabstand zwischen verschiedenen Anleihen und/oder zwischen verschiedenen Ländern bzw. Emittenten.

Standard & Poor’s 500 Index Aktienindex, der 500 US-amerikanische [Aktien umfasst. Der S&P 500 hat besondere Bedeutung erlangt, seit er als einer von zwölf “leading indicators” zur Beurteilung der US-amerikanischen Konjunktur kommender Monate verwendet wird.

Substanzgewinne Unter Substanzgewinne sind die vom Fonds realisierten Kursgewinne zu verstehen, die durch Kauf und Verkauf von Wertpapieren und Bezugsrechten realisiert werden. Die Kursgewinne aus dem Verkauf von Aktien und damit in Zusammenhang stehenden derivativen Instrumenten werden seit 1.1.2001 - unabhängig von der Behaltedauer des Fonds - mit 5% besteuert. Vor Anwendung des Steuersatzes können vom Fonds realisierte Kursgewinne mit realisierten Kursverlusten ausgeglichen werden. Eine negative Saldogröße ist auf Fondsebene vortragsfähig. Die Kursgewinne aus der Veräußerung von Anleihen und damit in Zusammenhang stehenen derivativen Instrumenten sind steuerfrei. Die KESt-Abfuhr auf Substanzgewinne (5%) erfolgt bei inländischen Fonds im Gegensatz zu ausländischen Fonds durch die depotführende Bank.

Swap (Tausch) Es werden drei Grundarten unterschieden: Zins-Swap, Währungs-Swaps und kombinierte Zins- und Währungs-Swaps. Die Partner tauschen dabei Zahlungsverpflichtungen. Dabei werden z.B. Kredite in verschiedenen Währungen ausgetauscht oder feste Zinszahlungen gegen variable getauscht.

Switch Unter Switch versteht man das Tauschen von Wertpapieren.

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Lipper Fund Award 2010
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