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Erhalt der Artenvielfalt ist auch ein Geldanlage-Thema

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Die Vereinten Nationen haben 2010 zum "Internationalen Jahr der Artenvielfalt" (Biodiversität) erklärt, um auf den weltweit akut drohenden Verlust der biologischen Vielfalt von Tieren und Pflanzen aufmerksam zu machen.
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Es ist nicht exakt bekannt, wie viele Lebewesen heute auf der Erde leben. Experten gehen von ca. 15 Millionen existierenden Arten aus. Derzeit bekannt und beschrieben sind ca. 1,8 Millionen Arten, auf ihre Gefährdung hin untersucht wurden bisher ca. 40.000 Arten. Die biologische Vielfalt ist nicht gleichmäßig über die Erde verteilt. Ca. 70 Prozent aller Arten finden sich in den 17 so genannten Megadiversitäts-Ländern - in Gebieten höchster Artenvielfalt der Tropen und Subtropen. Bei den höheren Pflanzen steht allen voran Brasilien mit ca. 56.000 Arten. Deutschland ist beispielsweise mit nur ca. 2.700 höheren Pflanzenarten dagegen vergleichsweise arm. Ausführliche Infos zum Thema (beispielsweise auch über den neuen Atlas der Biodiversitätsrisiken) findet man auch auf www.ufz.de.

Die biologische Vielfalt nimmt in einem Ausmaß ab, das es bisher in der Geschichte noch nicht gegeben hat. Laut der Roten Liste bedrohter Arten, die die Weltnaturschutzunion IUCN im Jahr 2006 veröffentlicht hat, sind ca. 15.500 Arten weltweit vom Aussterben bedroht, darunter 23% aller Säugetiere, 12% der Vögel und 31% der Amphibien. Die Gesamtzahl der Arten hat zwischen 1970 und 2000 um 40% abgenommen.

Das von den Staats- und Regierungschefs der Welt auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung im Jahr 2002 in Johannesburg vereinbarte Ziel, bis zum Jahr 2010 den weltweiten Verlust an biologischer Vielfalt zu verlangsamen, ist nicht erreicht worden. Mit ein Grund dafür ist, dass Fragen biologischer Vielfalt immer noch nicht ausreichend in übergreifende politische Maßnahmen, Strategien und Programme eingebunden sind.

Die biologische Vielfalt sichert nicht zuletzt die Funktionsfähigkeit der Ökosysteme, auf die wir für Nahrungsmittel und Süßwasser, für Gesundheit und Erholung sowie für den Schutz vor Naturkatastrophen angewiesen sind. Der anhaltende Verlust dieser Vielfalt hat daher bedeutende Auswirkungen auf das Wohlergehen heutiger und zukünftiger Generationen.

Weitere Themen der aktuellen Ausgabe:

+ SUPERIOR 6 - Global Challenges: 13,11% 1-Jahres-Performance
+ SUPERIOR 6 - Global Challenges: Strenge Aufnahmekriterien
+ Artenschutz als Kaufkriterium
+ Experten prognostizieren Windkraft stürmisches Wachstum
+ Glocalist lobt echtes Nachhaltigkeitsmanagement der Bankhaus
   Schelhammer & Schattera KAG
+ Nachhaltiges Wirtschaften: Ertragsstärker und bessere Imagewerte
+ Mehr Vertrauen für Social Banking
+ "Faire Nicaragua-Reisen"
+ "Geld und Ethik"-Lehrgang für Finanzdienstleister
+ www.fokus-nachhaltigkeit.at als neue Plattform

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Aktuelles
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01.09.2010
» Nachhaltige Kapitalanlagen behaupten sich in Finanzkrise
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27.07.2010
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08.03.2010
» PRESSEMITTEILUNG:
Nachhaltigkeitsfonds auch in Deutschland
Nummer 1: Lipper Fund Award Deutschland für Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG
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23.02.2010
» Die Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG unterstützt als erste österreichische Kapitalanlagegesellschaft das Carbon Disclosure Project
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» Global Challenges Index: Kanadischer Eisenbahnkonzern neu im Nachhaltigkeitsindex
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Lipper Fund Award 2010
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