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Die Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG unterstützt als erste österreichische Kapitalanlagegesellschaft das Carbon Disclosure Project

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Die Folgen der globalen Erderwärmung spüren wir schon heute, etwa durch schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel, Überschwemmungen und Dürren sowie stärkere Unwetter. Um die gefährlichen Folgen des Klimawandels abzuwenden, müssen die Treibhausgasemissionen global bis 2050 um ca. 80 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 reduziert werden. Diese Anforderungen würden für Unternehmen in Europa eine Reduzierung von 95 Prozent bedeuten. Die Wettbewerbsbedingungen und damit die Chancen und Risiken wirtschaftlichen Handelns verändern sich. Dementsprechend ist das Bewusstsein der Unternehmen für die mit dem Klimawandel verbundenen wirtschaftlichen Herausforderungen, Chancen und Risiken deutlich gewachsen. Denn nur diejenigen Unternehmen sind zukunftsträchtig und langfristig für Investoren attraktiv, die sich schnell auf die neuen Herausforderungen einstellen.
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Als so genannter "Signatory Investor" unterstützt nun auch die Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG das Carbon Disclosure Project (CDP). Gerhard Tometschek, Geschäftsführer der KAG: "Das Thema "Klimawandel" wird auch an den Finanzmärkten nicht mehr ignoriert. Die im Rahmen des CDP gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen uns, die mit dem Klimawandel verbundenen Risiken und Chancen in unsere Anlageentscheide einzubeziehen. Denn die Folgen des Klimawandels werden sich auch auf den Wert der Unternehmen auswirken."

Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine im Jahr 2000 in London gegründete Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, mehr Transparenz hinsichtlich der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen zu schaffen. Einmal jährlich erhebt das CDP im Namen von aktuell 475 institutionellen Investoren, die derzeit zusammen genommen ein Vermögen von mehr als 57 Billionen US-Dollar verwalten, anhand von standardisierten Fragebögen auf freiwilliger Basis Daten und Informationen zu CO2-Emissionen, Klimarisiken und Reduktionszielen von Unternehmen.

Der Fragebogen umfasst vier wesentliche Teile:
1) Einschätzungen des Managements über die mit dem Klimawandel einhergehenden Risiken und Chancen für das Unternehmen
2) Systematische Erfassung von Treibhausgasemissionen
3) Strategien des Managements hinsichtlich der Reduktion von Treibhausgasemissionen, Risikosteuerung und Erschließung von Potenzialen
4) Corporate Governance hinsichtlich des Klimawandels

Das CDP motiviert mehr als 1.800 Unternehmen weltweit, über ihre Klimawandelstrategien und Treibhausgasemissionen zu berichten. Dieses globale System liefert Märkten, Investoren, Politikern und Beschaffungsabteilungen genaue Einsichten darüber, wie Unternehmen im Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft aufgestellt sind. Das CDP verfügt über die weltweit größte Datenbank zu unternehmensbezogenen CO2-Emissionen. Im Rahmen einer Kooperation nutzt auch oekom research diese Daten für die Erstellung ihrer Ratings.
Die Ergebnisse werden in einem jährlichen Bericht zusammengefasst und analysiert. Der CDP Deutschland Bericht ist zu finden unter:

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» CDP Deutschland Bericht

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Dazu einige Aussagen großer DAX-Unternehmen aus dem CDP Deutschland Bericht 2009:

"Wir haben "Energie und Klimaschutz" als einen von vier Megatrends identifiziert und erwarten von Innovationen im Zuge von Projekten in unseren fünf Wachstumsclustern – die Energiemanagement und Rohmaterialwandel einbeziehen – einen zusätzlichen jährlichen Absatz zwischen 2 Milliarden und 4 Milliarden Euro ab 2015."
BASF SE

"Jüngst wurde von der Deutsche Bank das Ziel der CO2-Neutralität bis 2012 beschlossen. Von 2008 an wird die Deutsche Bank ein Reduktions- und Kompensationsprogramm starten, um den CO2-Fußabdruck um 20 Prozent pro Jahr zu senken. Dies soll durch Investitionen in Energieeffizienz, eine Umstellung der Immobilien und IT-Dienste auf eine CO2-sparsame Infrastruktur, eine Ausweitung des Strombezugs aus erneuerbaren Energien und durch den Kauf von Kompensationszertifikaten erreicht werden."
Deutsche Bank AG

"Unsere Energieemissionen sind für rund 68 Prozent unseres CO2-Fußabdrucks verantwortlich. Die Hälfte davon geht auf unsere Gebäude und die andere Hälfte auf unsere IT zurück. Zurzeit entwickeln wir internationale Richtlinien für Gebäude und untersuchen die Möglichkeit, unsere Gebäudeenergie effizienter zu gestalten."
Allianz SE

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