Die Anlaufstelle für Münzsammler

Gold- und Silbermünzen sind nicht nur klassische Anlageobjekte. Sie besitzen auch einen hohen kulturellen, ästhetischen und emotionalen Wert. Ein nicht unwesentlicher Teil unserer Gold- bzw. Edelmetallangebote richtet sich daher an Münzsammler.

Unsere kompetente Beratung inkludiert daher auch all jenes Wissen, das für Münzsammler essentiell ist: Wann welche Münze bzw. Serie (neu) auf den Markt kommt und worauf bei einer Münze zu achten ist.

Finden Sie nachstehend aktuelle bzw. demnächst geplante Auflagen von Münzen bzw. Münzserien der Münze Österreich AG, die Sie über das Gold- bzw. Edelmetallkompetenzzentrum des Bankhauses Schelhammer & Schattera beziehen können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Goldschmiedgasse!

 

Angebote freibleibend und unverbindlich.
Quelle: Abbildung & Beschreibung - Münze Österreich

20 EURO Serie "Maria Theresia - Schätze der Geschichte": Milde & Gottvertrauen

  • Maria Theresia - Milde und Gottvertrauen © Münze Österreich

Auch diese Münze in unserer Jubiläumsserie angelegentlich 300 Jahre Maria Theresia haben wir nach Motiven aus der Zeit der Monarchin gestaltet und in der damals gebräuchlichen Art: Sie zeichnet eine besonders hohes Relief aus. – Mit „Milde und Gottvertrauen“ erstrahlt ein weiteres Geschichtsbild in neuem Glanz.  

 

Im August 1765 weilten Maria Theresia und ihr Gemahl Franz Stephan anlässlich der Vermählung ihres Sohnes in Innsbruck; nach 14 Tagen fanden die Feierlichkeiten ein jähes Ende. „... und so war dann der gute Kaiser innerhalb einer Viertelstunde – von 1/2 10 bis ¾ 10 Uhr – gesund, lebend und todt“, heißt es in einer Chronik von Gottfried Pusch, betreffend den unerwarteten Tod Franz Stephans am 18. August. 

 

Mehrere Tage verbrachte Maria Theresia in größter Einsamkeit, im Gebet versunken. Das Andenken an ihren Gatten zu pflegen wurde ein Hauptinhalt ihres Lebens; sie betrieb einen wahren Trauerkult. So ließ sie das Sterbezimmer des Kaisers in der Innsbrucker Hofburg in eine Kapelle umwandeln. Die schwarze Witwentracht, in die sie sich am Tag nach dem Ableben ihres Geliebten gekleidet hatte, legte sie bis zu ihrem eigenen Tod nicht ab.  

 

Die Wertseite zeigt ein Brustbild Maria Theresias; sie trägt einen Witwenschleier. Die Umschrift lautet „M THERESIA PIA FELIX AVG“ (Maria Theresia, fromme und glückliche Herrscherin). Das Münzbild geht auf ein historisches Relief des Medailleurs Anton Guillemard (1747–1812) zurück. 

 

Auf der anderen Seite sind mehrere Elemente historischer Medaillen zu einem Motiv vereint. Mittig sieht man eine Allegorie der Milde: eine Frauenfigur mit Palmenblatt in der linken Hand. Sie reicht einem ihr zu Füßen liegenden unterlegenen Soldaten die Hand. Rechts neben ihr ist ein gezähmter Löwe zu sehen; rechts im Hintergrund ein Baum.Die Umschrift „Clementia“ (Milde) befindet sich am linken Münzrand. – Die fromme und bibelfeste Maria Theresia pflegte das Image einer gerechten Herrscherin. 

 

Ausgabetag: 25.04.2018 
Nennwert: 20 Euro
Legierung: Ag 925
Durchmesser: 34 mm
Feingewicht: 2/3 Unze

 

MARIA THERESIA – SCHÄTZE DER GESCHICHTE

SERIENÜBERBLICK

2017: Tapferkeit und Entschlossenheit

2017: Gerechtigkeit und Härte

2018: Milde und Gottvertrauen

2018: Weisheit und Reformen

20 EURO SERIE DEM HIMMEL ENTGEGEN: "Die Ära des Motorfluges"

  • 20E Motorflug © Münze Österreich

Wie aus Fantasterei motorbetriebene Wirklichkeit wurde. Immer hatten sich die Flugzeug-Konstrukteure Vögel zum Vorbild genommen, schon weil diese die einzigen waren, die, abgesehen von Insekten und Göttern, fliegen konnten. Bis Igo Etrich (1879 bis 1967) eine originelle Entdeckung machte. Die faszinierenden Flugeigenschaften des Samens der Zanonia macrocarpa studierend, einer auf Java wachsenden Palme, bemerkte er, dass die von den Samenblättern abströmende Luft die Flächen waagrecht hält. Folglich baute er Flugapparate mit Zanonia-Flügeln, und einen von ihnen versah er mit einem 60-PS-Porsche-Motor. Er nannte ihn Etrich-Taube, weil der Heck-Schwanz an den einer Taube erinnerte. Eine solche schaffte am 10. Oktober 1910 die 140 Kilometer von Wien nach Horn in Niederösterreich und wieder zurück: ein Rekord.  

 

Ebenfalls eine Höchstleistung bedeutete, was der Amerikaner Charles Lindbergh schaffte. Dem jungen Mann aus Minnesota gelang am 20. und 21. Mai 1927 der erste Nonstop-Alleinflug von New York nach Paris. Nach etwas mehr als 33 Stunden landete er auf dem Flughafen Le Bourget. Vom „Flying Fool“ wurde er zum Nationalhelden. Die Junkers Ju 52 aus dem Jahr 1932 schließlich, entwickelt vom Dessauer Badeofenbauer Hugo Junkers, begründete den Passagierflugverkehr. Das behäbig wirkende Flugzeug mit der Außenhaut aus Wellblech war lange Zeit auf erhebliche Skepsis gestoßen: zu schwer, zu dick. Aber es hob ab, und wie! Mit diesem Flugzeug, von ihren Fans liebevoll „Tante Ju“ genannt, wurde der Traum vom Fliegen für jedermann wahr.  

 

Den Hintergund für die Motive auf der Wertseite bildet ein Globus. Auf ihm sind die Städte New York und Paris markiert und mit einem Bogen verbunden; das erinnert an Charles Lindberghs legendären Nonstop-Alleinflug von New York nach Paris im Jahr 1927. Der Weltkugel vorgesetzt ist ein Doppeldecker, der auf den Betrachter zufliegt. Im Vordergrund sehen wir eine Etrich-Taube, die von der rechten Seite ins Bild braust. Die andere Seite zeigt eine Junkers 52 im Flug. Charakteristische Konstruktionselemente dieser Maschine sind die Wellblechbeplankung und die drei Motoren. Dieses Motiv wie auch das der Wertseite ist teilweise von Stilelementen eines Kompasses eingesäumt.

 

Ausgabetag: 06.11.2019 
Nennwert: 20 Euro
Legierung: Ag 925
Durchmesser: 34 mm
Feingewicht: 2/3 Unze

 

DEM HIMMEL ENTGEGEN

SERIENÜBERBLICK

2019: Der Traum vom Fliegen

2019: 50 Jahre Mondlandung

2020: Reisen über den Wolken

2020: Schneller als der Schall

20 EURO SERIE DEM HIMMEL ENTGEGEN: "Der Traum vom Fliegen"

  • Traum vom Fliegen © Münze Österreich

Seit jeher beneidete der Mensch die Götter um die Fähigkeit, durch die Luft zu reisen. Aber erst mit der Erfindung des Motorflugs waren seine himmelsstürmerischen Ambitionen von Erfolg gekrönt. Die neue Serie mit dem Titel „Dem Himmel entgegen“ erzählt von der ereignisreichen Geschichte der Luftfahrt und spannt den Bogen von den ersten kühnen Versuchen bis zur Allgegenwart des Menschen in höheren Sphären.

 

Der Traum vom Fliegen

 

Schon immer träumte der Mensch vom Fliegen. Schon immer wollte er es den Vögeln gleichtun. Berühmt ist die Sage von Ikarus, der sich Flügel aus Federn und Wachs umschnallte und damit der Sonne entgegenflog. Vom antiken Griechenland flugs ins 19. Jahrhundert:

 

Otto Lilienthals Entwürfe glichen einem riesigen Vogel; auf der Münze ist sein „Sturmflügelmodell“ zu sehen. Lilienthals Fluggeräte erlaubten Gleitflüge; die maximale von ihm erzielte Flugweite betrug immerhin 250 Meter. Lilienthal war kein bloßer Fantast; er leistete unentbehrliche Pionierarbeit. Im 20. Jahrhundert ging sein Wahrtraum in Erfüllung.

 

Die Wertseite zeigt eine Collage, die den Traum vom Fliegen verbildlicht. Im Vordergrund ist die Sagengestalt Ikarus zu sehen, die mit einer Flügelkonstruktion Leonardo da Vincis abgebildet ist. Dahinter ist ein Ballon der Gebrüder Montgolfier zu erblicken. Die andere Seite zeigt eine Szene, in der der Flugpionier Otto Lilienthal einen Gleitflugversuch unternimmt. Im Hintergrund ist eine Landschaft mit Häusern und Bäumen sowie einigen Zusehern dargestellt. – Dieses Motiv wie auch das der Wertseite ist teilweise von Stilelementen eines zeittypischen Kompasses eingesäumt.

 

Ausgabetag: 23.01.2019 
Nennwert: 20 Euro
Legierung: Ag 925
Durchmesser: 34 mm
Feingewicht: 2/3 Unze

 

DEM HIMMEL ENTGEGEN

SERIENÜBERBLICK

2019: Der Traum vom Fliegen

2019: 50 Jahre Mondlandung

20 EURO SERIE DEM HIMMEL ENTGEGEN: "50 Jahre Mondlandung"

  • 20 EURO SERIE DEM HIMMEL ENTGEGEN: "50 Jahre Mondlandung" © Münze Österreich

Als der Astronaut Neil Armstrong am 21. Juli 1969 einen Fuß auf den Mond setzte, bedeutete dies einen Wendepunkt in der Geschichte des Menschen. Diesem besonderen Moment wird eine besondere Münze gerecht: Keine Scheibe, sondern eine Schüssel, wölbt sich auf ihr die Mondoberfläche dem Betrachter entgegen. Detailgetreu und zum Greifen nah. 

 

Die erste derart gewölbte Schüsselprägung der Münze Österreich. Die Wertseite ist konkav gewölbt. Sie zeigt eine Szene der Mondlandung in Fischaugenperspektive. Der Astronaut und die Mondlandefähre befinden sich im unteren Bereich, während sich die Mondoberfläche dem Münzrand anschmiegt. Mittig und in der Ferne sieht man die Erde und einige Sterne; farbig bedruckt. Die Sterne leuchten zudem im Dunkeln nach. 

 

Die andere Seite ist konvex gewölbt und wird komplett von einem Ausschnitt der Mondoberfläche ausgefüllt. Ein Fadenkreuz weist auf den Landeplatz der Fähre hin. 

 

Wo nie zuvor jemand einen Fuß hingesetzt hat, auf den rund 384.403 Kilometer entfernten Mond, dorthin hatte sich Neil Armstrong aufgemacht. Es war der 21. Juli 1969, als er das letzte Stück des Weges absolvierte, indem er vorsichtig eine Leiter hinunterstieg. Er tat dies auf schwebende Art, da die Schwerkraft auf dem Mond sechsmal kleiner ist als auf der Erde. Wie in Zeitlupe setzte er schließlich um 02:56:20 Uhr (Weltzeit) einen Fuß sanft in den Sand und sprach den weltberühmten Satz: „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit.“ 20 Minuten nach dem ersten Mann am Mond verließ auch Buzz Aldrin die Mondlandefähre Eagle. Mit den beiden Astronauten drangen zirka 600 Millionen Menschen via Fernsehen in die Weiten des Weltalls vor. Worauf stießen sie? Auf sich selbst. Sie entdeckten nicht so sehr das Unbekannte als das Vertraute, das auf einmal ganz neu wirkte: die Erde. Die außerirdische Perspektive zeigte den Erdball als große Ausnahme im All, als Laune des Universums, fruchtbar und bewohnbar.

 

Ausgabetag: 08.05.2019 
Nennwert: 20 Euro
Legierung: Ag 925
Durchmesser: 34 mm
Feingewicht: 2/3 Unze

 

DEM HIMMEL ENTGEGEN

SERIENÜBERBLICK

2019: Der Traum vom Fliegen

2019: 50 Jahre Mondlandung

25 EURO SERIE: DIE SILBER-NIOB-MÜNZE „Künstliche Intelligenz“

  • Künstliche Intelligenz © Münze Österreich

Mit dieser Silber-Niob-Münze blicken wir gespannt in eine Zukunft, die bereits begonnen hat. Längst schon denken Dinge für uns, die mit Daten vollgestopft und prima vernetzt sind: Computer. Sie sind tüchtig, allzeit bereit. Sie assistieren uns meist verlässlich im Alltag, oft, ohne dass wir es bemerken. Viele Denkaufgaben, die wir kompliziert finden, sind für Rechner ein Kinderspiel. Sie lösen diese viel schneller und eleganter als wir. Der „Krone der Schöpfung“ ist in dem, was sie vor den Tieren auszeichnet, ein ernsthafter Konkurrent erwachsen. Ironischerweise sind wir aber immer noch geschickter als Roboter, was unsere „tierischen“ Fähigkeiten, Wahrnehmung und Motorik, betrifft. Die Künstliche Intelligenz wird immer noch intelligenter werden, immer kreativer werden, sie wird dies, das und jenes besser können als wir. Aber im Tischtennis werden wir sie immer noch schlagen!

 

Die Wertseite zeigt im Niobteil den Kopf eines humanoiden Roboters und einen Prozessor, von dem aus Leiterbahnen in den Silberring reichen. Auf der anderen Seite sind im Ring mit Künstlicher Intelligenz im Zusammenhang stehende Entwicklungen symbolhaft dargestellt. Von links oben nach rechts unten: E-Health, Smart Machines, Prozessorentwicklung, Digitalisierung, Datenanalyse und künstliche neuronale Netze. Neuronale Synapsen reichen vom Silberring in den Niobteil, wo sie auf einen Binärcode treffen. Davor ist der Schattenriss eines Kopfes zu sehen. Dieser deutet an, dass noch offen ist, wie der menschenähnliche, superintelligente Roboter tatsächlich einmal funktionieren wird.

 

Ausgabetag: 12.06.2019
Nennwert: 25 Euro
Legierung: Silber Ag 900, Niob
Durchmesser: 34 mm

Feingewicht: 9 g

50 EURO Serie "Wiener Schulen der Psychotherapie": Alfred Adler

  • Alfred Adler © Münze Österreich

Alfred Adler wurde 1870 als Sohn eines jüdischen Getreidehändlers in Rudolfsheim bei Wien, heute Teil des 15. Bezirks, geboren.

Nachdem er 1895 das Medizinstudium an der Wiener Universität abgeschlossen hatte, eröffnete er eine Arztpraxis nahe dem Prater.

Er überwarf sich mit Sigmund Freud, daraufhin begründete er die zweite Wiener Schule der Tiefenpsychologie.

Seine Vereinigung nennt sich seit 1912 Verein für Individualpsychologie.

Alfred Adler begriff den Menschen als Individuum sowie als Einheit von Körper, Seele und Geist. Somit gilt er als Pionier der Psychosomatik.

 

Ausgabetag: 24.01.2018
Nennwert: 50 Euro
Legierung: Au 986
Durchmesser: 22 mm
Feingewicht: ¼ Unze

 

WIENER SCHULEN DER PSYCHOTHERAPIE

SERIENÜBERBLICK

2017: Sigmund Freud

2018: Alfred Adler

2019: Viktor Frankl

50 EURO Serie "Wiener Schulen der Psychotherapie": Viktor Frankl

  • Viktor Frankl © Münze Österreich

Eine vielleicht nebensächliche, wiewohl erhellende Eigenschaft des berühmten Psychiaters: Dass er an Höhenangst litt, hielt ihn keineswegs davon ab, das Klettern leidenschaftlich zu praktizieren und in hohem Alter den Pilotenschein zu erwerben. Ebenfalls hoch hinaus schaffte er es mit seiner Lehre. Sein Streben und Wirken ist voll Superlative. Noch Gymnasiast, korrespondierte er regelmäßig mit Sigmund Freud. 1938 begründete er die Logotherapie und Existenzanalyse. Als Gegenentwurf zur Tiefenpsychologie prägte er den Begriff der „Höhenpsychologie“; diese legt ihr Augenmerk auf die geistigen Ressourcen des Patienten. 

 

Von 1942 bis 1945 war er Häftling in vier Konzentrationslagern: in Theresienstadt, Auschwitz und zwei Dachauer Außenlagern. Seine Eltern, sein Bruder und seine erste Frau kamen im KZ um. Nicht lange nach seiner Befreiung verfasste Frankl innerhalb weniger Tage den autobiografischen Bericht ... trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager. Das Buch mit dem englischen Titel Man’s Search For Meaning wurde ein Welterfolg. Nach Frankl ist der Mensch dazu fähig, Sinn wahrzunehmen und zu erfüllen. Frankl erhielt 29 Ehrendoktorate. Seine wissenschaftliche Arbeit wurde weltweit beachtet. Sein energischer Vortrag löste bei seinen Zuhörern jedes Mal Begeisterung aus. Zweifellos sprach da jemand, der nicht nur von seinem Thema gefesselt war, sondern etwas von seiner eigenen Überfülle an Lebenssinn auf andere übertragen wollte. 

Seine letzte Vorlesung hielt er im Alter von 91 Jahren. Am 2. September 1997 verstarb Viktor Frankl zweiundneunzigjährig in Wien.  

 

Die Wertseite zeigt ein Porträt des österreichischen Neurologen und Psychiaters Viktor Frankl. Es ist mit einem Quadrat hinterlegt. Die andere Seite rückt das Thema Sinn in den Mittelpunkt. Visualisiert wird dies durch eine weibliche Figur, die, eine Blume in der Hand haltend, gedankenversunken und mit geschlossenen Augen auf einem Medaillon lehnt. Dieses zeigt ein Labyrinth, in dessen Zentrum ein Vogel platziert ist. – Das Labyrinth symbolisiert den Weg der inneren Einkehr auf dem Weg der Sinnfindung. Der Vogel steht für die Freiheit des Menschen in Entscheidungen und Handlungen im Rahmen seiner Möglichkeiten.

 

Ausgabetag: 13.02.2018
Nennwert: 50 Euro
Legierung: Au 986
Durchmesser: 22 mm
Feingewicht: ¼ Unze

 

WIENER SCHULEN DER PSYCHOTHERAPIE

SERIENÜBERBLICK

2017: Sigmund Freud

2018: Alfred Adler

2019: Viktor Frankl

100 EURO Goldmünze: "Die Magie des Goldes" Münze 1

  • 100Euro_Mesopotamien_AV-RV © Münze Österreich

Ab Mittwoch, 16. Oktober 2019, ist die neue 100-Euro-Goldmünze „Das Gold Mesopotamiens“ der Start zu unserer neuen Serie „Magie des Goldes“.


Glanz der Sonne, Glorie der Könige und Götter. Die sechsteilige Serie begibt sich auf die Suche nach der geheimnisvollen Bedeutung des Goldes in den Hochkulturen: nach Mesopotamien und ins Alte Ägypten, zu den Inkas, zu den Skythen, nach Indien und China.
Mit Glück in der Natur gefunden, zu rituellen Gegenständen, Kunstfiguren oder Schmuck verarbeitet. Schon immer zog es die Menschen in seinen Bann. Kein anderes Edelmetall ist mit so viel Bedeutung aufgeladen wie Gold. So manches Abstraktum, sei es Göttlichkeit, Unsterblichkeit, Reinheit oder Macht, wurde mit diesem Konkretum in Verbindung gebracht. Ebenso ein Attribut von Göttern und Königen wie irdischer Stellvertreter der Sonne.


Anhand dieser Serie erzählen wir von der Magie des Goldes die die alten Hochkulturen gepackt hat und bis heute bestehet. Die Münzen geben jahrtausendealte Kunstschätze wieder. Was damals aus Gold war, ist es noch immer.


Mit der ersten Münze der Serie unternehmen wir eine Reise nach Mesopotamien, auch Zweistromland genannt, das Land, durch das Euphrat und Tigris fließen. In der mesopotamischen Hochkultur war der Besitz des Edelmetalls mit höchstem Ansehen verbunden. Gold musste von den Händlern an die Herrschenden und die Tempel abgeliefert werden. Es war den Mächtigen und den noch Mächtigeren vorbehalten: den Göttern. Man bezog das Gold vor allem aus Ägypten, von dem man glaubte, es liege dort auf der Straße.


Auf der Münze begegnen wir etwa dem sagenumwobenen König Nebukadnezar II., ca. 640 bis 562 v Chr. mit der charakteristischen Hörnerkrone. Elemente mesopotamischer Ornamentik sowie die figurale Darstellung eines geflügelten Löwen komplettieren den Entwurf. Das Wort „Gold“ ist in Keilschrift zu lesen. Die andere Seite zeigt als Hauptmotiv einen goldenen Stierkopf. Dieser entstammt der Goldenen Lyra von Ur, zirka 2500 v. Chr. Mesopotamische Ornamente ergänzen das Münzbild.

 

Ausgabetag: 10.09.2019 
Nennwert: 100 Euro
Legierung: Au 986
Durchmesser: 30 mm
Feingewicht:
½ Unze

100 EURO Serie: "Die bunte Welt der Tiere" Tier-Taler: Stockente

  • Stockente © Münze Österreich

Unsere Hausente stammt von der Stockente her, die gemeinhin in Österreich „Wüdantn“ genannt wird. Unverkennbar ist das Prachtkleid der männlichen Stockente, das sie zwischen Oktober und Mai trägt; man denke an den grün-metallisch schimmernden Kopf, das schmale weiße Band, das den Halsabschluss ziert oder den blau-weißen Flügelspiegel.

 

Anders als andere Wildtiere hat sich die Stockente mit dem Menschen arrangiert; zwar von Natur aus vorsichtig und scheu, findet sie doch nichts dabei, sich an Teichen in städtischen Parks niederzulassen. Die Stockente ist ein Allesfresser: Sie verzehrt die zarten Blätter und Spitzen der Gräser und Sumpfgewächse, deren Knospen und Keime, Getreidekörner, jagt aber auch eifrig alle Tiere vom Wurm an bis zum kleinen Fisch. Stets geschäftig auf der Suche nach Nahrung, watschelt und watet sie Tag um Tag herum, fliegt, schwimmt und gründelt sie.

 

Die Wertseite zeigt einen schwimmenden Erpel. Im Vordergrund ergänzen Schilf, eine Seerose sowie das für die Serie typische Ornament das Bild. Die andere Seite zeigt eine Stockentenfamilie. Ein Erpel steht rechts, etwas von Schilf verdeckt, an einem Ufer. Gleich dahinter schwimmen eine Entenmutter und zwei Küken. Im linken Hintergrund wächst Schilf aus dem Wasser. Dahinter kann man die Uferlinie der anderen Seeseite erkennen. Im oberen Münzbereich fliegen weitere zwei Stockenten.

 

Die sechsteilige Premium-Serie folgt den Fährten heimischer Wildtiere. Ungezähmt, frei und souverän bevölkern sie unsere Wälder, Wiesen, Seen und Berge. Selten schön strahlen diese scheuen Lebewesen von den wertvollen Goldmünzen und ergeben eine famose Tier-Portraitsammlung. Auf Hirsch, Wildschwein, Auerhahn, Fuchs und Steinbock folgt nun die Stockente. Sie vervollständigt unsere Wildtier-Serie, die das Herz des Tierfreundes genauso erfreut wie das des Münzsammlers.

 

16 Gramm Gold (Au 986) in der höchsten Prägequalität Polierte Platte/Proof. Wie alle Münzen dieser Serie gibt es diese in einer limitierten Auflage von je 30.000 Stück im Etui mit Echtheitszertifikat.

 

Ausgabetag: 03.10.2018
Nennwert: 100 Euro
Legierung: Au 986
Durchmesser: 30 mm
Feingewicht: 16 g

 

UNSEREN WILDTIEREN AUF DER SPUR

SERIENÜBERBLICK

2013: Der Rothirsch

2014: Das Wildschwein

2015: Der Auerhahn

2016: Der Fuchs

2017: Der Steinbock

2018: Die Stockente