Schelhammer Bilanz 2016

21.04.2017

Bankhaus Schelhammer & Schattera präsentiert sehr positives Geschäftsergebnis für 2016

  • EGT-Steigerung auf 8 Mio. Euro
  • Primärmittelaufkommen gegenüber dem Vorjahr: +6,5%
  • Klassisches Ausleihungsgeschäft (Darlehen, Einmal- und Kontokorrentkredite): +10%
  • Cost Income Ratio: Signifikante Verbesserung um fast zehn Prozentpunkte
  • Fokus des Bankhauses liegt auf Sicherheit, Stabilität, Ethik und Nachhaltigkeit

Betriebserträge 2016: +16,5%

Das seit mehreren Jahren anhaltende Niedrigzinsniveau stellt für ein Institut mit einem signifikant hohen Anteil der Kundeneinlagen an der Bilanzsumme eine besondere Herausforderung dar. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen konnten die Betriebserträge mit 24 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (20,6 Mio.) deutlich verbessert werden. Dazu trugen insbesondere der Nettozinsertrag von 6,9 Mio. Euro (2015: 6,8 Mio.), die Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen mit 7,4 Mio. Euro (2015: 5 Mio.), das Provisionsergebnis mit 5,3 Mio. Euro (2015: 4,1 Mio.) sowie das Ergebnis aus Finanzgeschäften mit 3,2 Mio. Euro (2015: 3,5 Mio.) bei.

Signifikant verbesserte Cost Income Ratio

Durch ein konsequentes Kostenmanagement und die Nutzung von Konzern-Synergien konnte das Bankhaus die Betriebsaufwendungen im Jahr 2016 mit 15,6 Mio. Euro auf Vorjahresniveau halten. Bei der Cost Income Ratio (Verhältnis Betriebsaufwand zu Betriebserträgen) gelang damit eine signifikante Verbesserung auf 65,1% (2015: 74,2%).

Erfreuliches Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT): 8 Mio. Euro

Zur Stärkung der Risikodeckungsmassen wurde im Jahr 2016 wiederum von der Möglichkeit einer Dotation einer pauschalen Risikovorsoge gemäß § 57 (1) BWG Gebrauch gemacht. Trotz dieser weiteren Erhöhung der Risikopuffer konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) auf 8 Mio. Euro (Vorjahr: 7,8 Mio.) erhöht werden. Unter Berücksichtigung der Eigenmittel-erhöhenden Dotation des Fonds für allgemeine Bankrisiken ergibt sich für das Bilanzjahr 2016 ein Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 6,4 Mio. Euro (Vorjahr: 4,1 Mio.).

Das harte Kernkapital vor Abzugsposten erreichte zum Jahresende 2016 93,6 Mio. Euro (Vorjahr: 88,8 Mio.) und konnte somit gegenüber 2015 deutlich - um 5,2 Mio. Euro - erhöht werden. Ebenso konnte 2016 die sehr gute Tier Ratio 1 (die Relation des Kernkapitals zum Gesamtrisiko gem. CRR) auf 20% gehalten werden. Das Bankhaus Schelhammer & Schattera zählt damit zu den Eigenmittel-stärksten Instituten in der Branche.

Erfreuliche Zuwächse im klassischen Ausleihungsgeschäft und bei Kundeneinlagen

Im Bereich des klassischen Ausleihungsgeschäftes (Darlehen, Einmalkredite, Kontokorrentkredite) konnte 2016 ein erfreulicher Zuwachs von 17,8 Mio. Euro erreicht werden.

Im Bereich der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden konnte das Gesamtvolumen um 6,5% auf 536,6 Mio. Euro gesteigert werden. Dieses setzt sich aus 132,3 Mio. Euro klassische Spareinlagen, sowie sonstige Kundeneinlagen in Höhe von 404,3 Mio. Euro zusammen.

Die Bilanzsumme des Bankhauses Schelhammer & Schattera hat sich 2016 um 4,4% auf 709,4 Mio. Euro erhöht. Diese Entwicklung stand im Einklang mit der strategischen Ausrichtung der Bank und der erfreulichen Entwicklung der Kundeneinlagen.

Im Fokus steht Kernkompetenz Nachhaltigkeit

„Als Wiens älteste Privatbank sind wir der führende Anbieter ethisch-nachhaltiger Bankdienstleistungen“. Diese Kernkompetenz bringt die besondere Positionierung von Schelhammer & Schattera innerhalb der österreichischen Bankenlandschaft auf den Punkt. Die klare strategische Ausrichtung und somit seine Pionierfunktion für ethisch-nachhaltige Produkte haben dazu geführt, dass das Bankhaus über Wissen und Ressourcen verfügt, die es mit Fug und Recht in der österreichischen Bankenlandschaft als den „Nachhaltigkeits-Spezialisten“ ausweisen.

Seit der mehrheitlichen Übernahme durch die Grazer Wechselseitige Versicherung im Jahr 2015 ist das Bankhaus Schelhammer & Schattera Teil der GRAWE Bankengruppe. Und somit eingebettet in eine über nahezu zwei Jahrhunderte gelebte Philosophie im Sinne des Leitspruchs ihres Gründers Erzherzog Johann: „In der Eintracht Vieler liegt die Kraft, die das Gute bewirkt. Dazu beizutragen ist eines jeden Aufgabe“. Neben der Kernkompetenz als Nachhaltigkeitsspezialist stehen den Kunden des Bankhauses somit generell die Leistungsstärke und Produktpalette des gesamten GRAWE Konzerns aus einer Hand zur Verfügung.

Die Eigentümerstruktur des Bankhauses Schelhammer & Schattera per 31.12.2016:

- 87,35% GRAWE Bankengruppe

- 12,65% Kirchliche und private Eigentümer

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