Der Klimawandel im Portfolio

07.01.2019

Der World Energy Outlook 2018 der Internationalen Energieagentur (IEA) beschreibt verschiedene Szenarien bis zum Jahre 2040. In der Grafik werden der globale Energiebedarf und Co2 Emissionen in Relation gesetzt. Der Anstieg der Weltbevölkerung bis 2040 um 1,7 Mrd. Menschen, vor allem in den Emerging Markets, führt unausweichlich zu einem höheren Energiebedarf.

Klimawandel im Portfolio ©Bankhaus Schelhammer & Schattera

Sollte sich im Vergleich zu heute nichts ändern, wird das rote Szenario als wahrscheinlich gesehen, wesentlich höhere Co2 Emissionen und ein höherer Energiebedarf auf globaler Ebene.

Das gelbe Szenario zeigt die Entwicklung, wenn die momentanen und angekündigten Maßnahmen aller Akteure umgesetzt werden. Dies führe zwar zu einer Verbesserung, sei aber noch lange nicht zielführend, da weiterhin eine viel zu hohe Emissionstätigkeit zu verzeichnen wäre.

Die grüne Blase repräsentiert das wünschenswerte Szenario, also jenes in Übereinstimmung mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens.

Die große Herausforderung besteht nun darin den globalen Energiebedarf stabil zu halten und eine großflächige Reduktion der Emissionen zu erreichen. Dies könne laut IEA durch eine Kombination aus Energieeffizienzsteigerungen in allen Industrien und starkem Ausbau von erneuerbaren Energien erreicht werden.

Das Bankhaus hat sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt und die globale Emissionstätigkeit, sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf Veranlagungen näher beleuchtet.

Die Publikationen finden Sie im Nachhaltigkeitsbereich unserer Website, sowie unter folgendem Link:

Der Klimawandel im Portofolio

 

Quelle: https://www.iea.org/weo2018/scenarios/

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