Wertpapierfonds gibt es Tausende. Es gibt Fonds für kurze und langfristige Anleihen, mit guten, mittelmäßigen und schlechteren Schuldnern, in Euro oder in Fremdwährungen und so weiter. Es gibt Fonds für Aktien aus Regionen, einer Branche, mit bestimmten Eigenschaften etc.

Tatsächlich gibt es für jedes Ziel und für jeden Geschmack Anleihen- und Aktienfonds. Die Auswahl ist schwierig und von entscheidender Bedeutung für Ihren Anlageerfolg.

Sie finden im Folgenden hilfreiche Hinweise in den jeweiligen Rubriken.

Viel Spaß beim Lesen. Wenn Sie Fragen haben, stehen Ihnen unsere Privatbanker in den Filialen sehr gerne zur Verfügung.

Eigenes aktives Management

Eigenes aktives Management

Erfolgreich in vielen Segmenten des Asset Managements

Unsere Fondsmanager der Schelhammer Capital und der Security KAG verwalten seit vielen Jahren sehr erfolgreich Fonds in unterschiedlichen Segmenten. Die Asset Manager verwalten mehr als fünf Milliarden Euro. Spezielle Mandate für nur wenige Investoren sind ebenso Gegenstand des Managements wie Publikumsfonds. Viele Fonds können auf eine lange Historie zurückblicken. Auch, wenn vergangene Renditen keine Garantie für die künftige Entwicklung geben, so haben die Manager diese Leistung erbracht und Sie können entscheiden, ob das Asset Management gute Arbeit geleistet hat.

Breites Fondsangebot ermöglicht gezielte Vermögensstrategie

Sie haben die Möglichkeit mit einer Vielzahl Fonds, Ihre speziellen Ideen zu entwickeln. Aus der Menge der Bausteinfonds, können Sie gemeinsam mit Ihrem Berater ein breit gestreutes Portfolio entwickeln. Egal, ob sich Ihre Ziele eher mit Aktien- oder Rentenfonds erreichen lassen, mit Ihrem Berater finden Sie sicher den richtigen Fondsmix. Sie können auch bestimmen, ob Sie Ausschüttungen aus den jeweiligen Fonds haben wollen oder automatisch -und damit kostengünstig- die erwirtschafteten Erträge wieder anlegen wollen. Ihr Berater unterstützt Sie bei der Entwicklung des Asset Managements und der Vermögensstrategie Ihres persönlichen Portfolios. Unser Ziel ist Ihr Ziel. Wir wollen, dass Sie begeistert sind.

Natürlich sind wir von den Leistungen unserer Fondsmanager überzeugt. Wir blicken aber auch über den Tellerrand der Schelhammer Capital und Security KAG hinaus.

Globales Asset Management

Unser Eigentümer, die Grazer Wechselseitige Versicherungs AG, vertraut auf unsere Kompetenz im Asset Management und in der Vermögensverwaltung. Das dürfen Sie ebenfalls. Ihr Vertrauen werden wir nicht delegieren. Wir übertragen Teile der Verwaltung nur, wenn Andere auf einem bestimmten Gebiet über wichtiges Spezialwissen verfügen und unsere intensiven Prüfungen bestehen. Dabei sind wir niemandem verpflichtet. Nur die Besten dürfen mit uns arbeiten. Das sind wir Ihrem Vertrauen und Kapital schuldig.

Aus diesem Grund beschäftigen wir uns seit sehr vielen Jahren mit der Analyse von Fremdfonds, Exchange Traded Funds und Exchange Traded Commodities.

Hinweis Marketingmitteilung:

Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung der Medieninhaberin. Es stellt kein Anbot zum Kauf/Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Finanzinstrumente weisen je nach Produkt unterschiedlich hohe Risiken auf, die bis zum Totalverlust reichen können.

Fremdes aktives Management

Fremdes aktives Management

Gutes Asset Management ist unabhängig

Im Asset Management (Vermögensverwaltung) und in der Vermögensberatung steht die Unabhängigkeit bei der Auswahl der Investments an erster Stelle. Bei der Selektion der für Ihre Bedürfnisse besten Fonds, setzen wir Maßstäbe. Die Schelhammer Capital hat bereits 2009 einen eigenen Prozess entwickelt, der den zu Ihren Zielen passenden Fonds identifiziert. Ganz egal, ob Sie als privater Anleger und Investor mit einem bereits vorausgewählten Investment-Fonds oder mit dem Wunsch in einen bestimmten Themenbereich oder Region zu investieren, an uns herantreten. Wir machen es uns bei der Fremdfondsanalyse zur Aufgabe, für Transparenz bei dem Investment zu sorgen. Damit wir das für Sie beste Produkte am Markt finden. Berücksichtigt werden bei der Fondsanalyse nicht nur konzerneigene Investments oder nur jene Konzepte bestimmter Fondshäuser und Vermögensverwalter, sondern das komplette investierbare Fondsuniversum.

Erster Schritt der Fondsanalyse

Am Anfang der Fremdfondsanalyse steht unser Screening Prozess. Hierbei werden sämtliche Fonds selektiert, die im jeweiligen Sektor bzw. Themenbereich in Frage kommen. Dabei berücksichtigen wir Ihren Wohnsitz und Ihre steuerliche Ansässigkeit.

Quantitative Analyse

In einem quantitativen Scoring Prozess wird unter Berücksichtigung ökonomischer Merkmale die Suche nach dem richtigen Investment weiter eingegrenzt. Wichtige Kennziffern in diesem Schritt der Fremdfondsanalyse sind beispielsweise die vergangene Performance, das Risikoprofil der Kapitalanlage, die laufenden Gesamtkosten, das Gesamtvolumen und Analystenratings.

Qualitative Analyse

Nur, weil ein Fonds auf quantitativer Ebene überzeugen kann, ist der Prozess der Fremdfondsanalyse längst nicht abgeschlossen. Es folgt die qualitative Analyse, der nach Schritt eins und zwei verbleibenden Fonds im Universum. Dabei wird zum Beispiel die Reputation der Fondsgesellschaft und der zuständigen Assetmanager betrachtet. Auch das Fondskonzept und die Anlagestrategie des Investments werden auf Herz und Nieren geprüft. Um auf die Empfehlungsliste der Schelhammer Capital zu kommen, genügt der vergangene Erfolg des Asset Managements nicht. Denn die Performance von gestern, gibt keine Auskunft über die künftigen Chancen des Fonds. Die Schelhammer Capital sieht sich auch in der Vermögensberatung und -verwaltung auf Ihrer Seite.

Asset Management bis ins Detail

Im Rahmen der Fremdfondsanalyse der Schelhammer Capital wird der Fonds nicht nur auf aggregierter Ebene betrachtet, sondern es wird auch beurteilt, was auf Einzeltitelebene in ihm steckt. Dabei untersuchen wir, ob der Fondsmanager besondere Risiken eingeht. So können Risiken aufgedeckt werden, welche für Sie als Anleger nicht wünschenswert und auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind. Nur, wenn wir von einem Fremdfonds vollständig überzeugt sind, kann er es auf unsere Empfehlungsliste schaffen. Mit der Empfehlungsliste gewährleisten wir ein herausragendes Asset Management für Sie. Mehr als 50 aktive und 30 passive Fonds befinden sich auf der Liste der empfohlenen Fremdfonds. Von A wie Aberdeen Asset Management bis V wie Vontobel Management.

Fortlaufende Beobachtung

Wenn der Fonds es auf die Empfehlungsliste geschafft hat, wird er fortlaufend überwacht und bei möglichen Unregelmäßigkeiten oder unerwünschten Tendenzen sofort eingegriffen. Um Ihr Ziel zu erreichen, schränken wir uns keineswegs auf aktiv gemanagte Fonds ein. Auch die günstigen im indexnahen Bereich angesiedelten passiven Produkte, sogenannte ETF (Exchange Traded Funds), sind Teil der Fremdfondsanalyse.

Erfolgreiches Asset Management führt Sie zum Ziel

Die Schelhammer Capital stellt sich nicht die Frage: Sind passive oder aktive Fonds grundsätzlich rentabler? Vielmehr steht bei der Vermögensberatung der Schelhammer Capital im Vordergrund, welches Instrument und Investment besser zu Ihrer Situation und Ihrem Ziel passt. Es ist nicht wesentlich, ob Einzeltitel, aktive oder passive Fonds Ihr Ziel erfüllt. Sie stehen im Vordergrund.

Hinweis Marketingmitteilung:

Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung der Medieninhaberin. Es stellt kein Anbot zum Kauf/Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Finanzinstrumente weisen je nach Produkt unterschiedlich hohe Risiken auf, die bis zum Totalverlust reichen können.

Indexfonds (ETF), passives Management

Indexfonds (ETF), passives Management

ETF - Exchange Traded Fund -

ETF ist die gängige Abkürzung für „Exchange Traded Fund“, also börsengehandelter Fonds. Genau genommen handelt es sich um passive börsengehandelte Fonds, da sie nicht aktiv verwaltet werden, sondern lediglich einen (Markt-) Index nachbilden.

Worin kann investiert werden?

Der abgebildete Index ist dabei nicht auf eine bestimmte Anlageklasse beschränkt. Mit einem ETF kann sowohl in den Aktienmarkt, als auch in den Anleihenmarkt oder in einen Korb aus Rohstoffen investiert werden. Für Investments in einzelne Rohstoffe sind ETFs nicht geeignet. Hier kommen ETCs (Exchange Traded Commodities) zum Einsatz.

Welche rechtliche Stellung hat ein ETF?

Regulatorisch stellt ein ETF Sondervermögen dar und ist damit von einer etwaigen Insolvenz der Fondsgesellschaft nicht betroffen. Die Stellung als Sondervermögen haben sie mit den aktiv gemanagten Fonds gleich. Es unterscheidet sie aber von den ETC - Exchange Traded Commodities -.

Vom breiten Markt zu Nischen

Vor einigen Jahren bildeten ETF hauptsächlich breite Märkte, wie z.B. den europäischen oder weltweiten Aktienmarkt ab. Heute gibt es auch ETFs, die nur bestimmte Themen oder Branchen abbilden. Voraussetzung ist stets ein adäquater Index, den der jeweilige ETF tracken kann.

Welche Vorteile hat der ETF?

  • überwiegend kostengünstig
  • ständige Preisbildung
  • hohe Transparenz bezüglich der Einzeltitel und der Kurszusammensetzung
  • große Diversifikation

Im Gegensatz zu einem klassischen Investmentfonds, der von einer Fondsgesellschaft ausgegeben und zurückgenommen wird, kennt der Investor beim ETF durch die sofortige börsliche Ausführung ohne Verzögerung den Kurs, zu dem er den ETF kaufen oder verkaufen kann.

Bausteine für breite Märkte

Durch ihre Vielfältigkeit eignen sich ETFs besonders als Portfolio-Bausteine in der Geldanlage, um kostengünstig breite Märkte abzudecken.

Nachteile von ETF

In einzelnen Sektoren oder Strategien hingegen, können aktive Fondsmanager ihre Expertise ausspielen, um durch gezielte Titelselektion die Performance des Index zu übertreffen oder das Risiko zu verringern. Sie sind aber keineswegs ein Garant für Kursgewinne. Auch ETF unterliegen den Risiken der Kapitalmärkte. Durch die Nachbildung von Märkten kann ein sogenanntes Klumpenrisiko entstehen. Zum Beispiel haben in Anleihe-ETFs die Staaten mit der größten Verschuldung den größten Anteil am Index.

Drei Arten der Indexnachbildung

Für die möglichst genaue Abbildung eines Index kommen grundsätzlich drei verschiedene Replikationsmethoden zum Einsatz. Welche Methode die sinnvollste ist, hängt neben Kostenüberlegungen auch von der Liquidität des abgebildeten Marktes ab.

Physische Replikation

Am einfachsten zu verstehen, ist die vollständige physische Replikation: Dabei bildet der ETF den Index 1:1 durch Kauf der enthaltenen Einzeltitel ab. Diese Art der Replikation lässt sich vor allem in liquiden Märkten mit einer überschaubaren Anzahl an Einzeltiteln, wie z.B. dem DAX oder ATX gut umsetzen.

Synthetische Replikation mit Sampling-Verfahren

Nimmt die Anzahl der Indexbestandteile zu (z.B. MSCI World), oder enthält dieser auch weniger liquide Werte, so bietet sich zum einen die synthetische Replikation mit Sampling-Verfahren an. Dabei handelt es sich um eine computergestützte Optimierung der Titelauswahl.

Synthetische Replikation

Der ETF hält dann einen diversifizierten Korb aus liquiden Wertpapieren zur Besicherung, die aber nicht unbedingt Bestandteile des Index sein müssen. Zusätzlich wird ein Swap-Geschäft mit einem anderen Kontrahenten abgeschlossen, der gegen Zahlung einer vereinbarten Gebühr, die Wertentwicklung des Index in Form von variablen Ausgleichszahlungen an den ETF garantiert. Auf diese Weise kann auch in Märkte investiert werden, die mit Anlegerrestriktionen, wie beispielsweise Handelsbeschränkungen oder Transaktionssteuern konfrontiert sind.

Hinweis Marketingmitteilung:

Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung der Medieninhaberin. Es stellt kein Anbot zum Kauf/Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Finanzinstrumente weisen je nach Produkt unterschiedlich hohe Risiken auf, die bis zum Totalverlust reichen können.

Rohstoffe (ETC), passives Management

Rohstoffe (ETC), passives Management

ETC - Exchange Traded Comodities -

Mittels eines Rohstoff-ETF kann, analog zu Aktien und Anleihen, günstig in breit gestreute Rohstoff-Indizes und damit in die Wertentwicklung mehrerer Rohstoffe investiert werden.

Gebot der Risikostreuung

In der Europäischen Union ist es jedoch aufgrund der UCITS- bzw. zu Deutsch OGAW-Richtlinie nicht möglich, in einen einzelnen Rohstoff zu investieren. Diese beiden Richtlinien enthalten regulatorische Anforderungen an die Gewichtung von Einzeltitel in (börsengehandelten) Fonds. Außerdem dürfen keine Investitionen in physische Rohstoffe in einem Fonds erfolgen.

Was der ETF nicht darf, kann der ETC

An dieser Stelle kommen Exchange Traded Commodities – kurz ETC – ins Spiel. Sie bieten die kostengünstige Möglichkeit auch in einzelne Rohstoffe zu investieren, ohne dafür physisch oder an den Terminmärkten zu investieren.

Worin wird investiert?

So ist beispielsweise die Partizipation an der Wertentwicklung von Edelmetallen, Industriemetallen, Öl oder auch Erdgas möglich. Die Wertentwicklung basiert je nach Ausgestaltung auf dem (aktuellen) Spotpreis oder dem (zukünftigen) Terminpreis des Rohstoffs.

Welche rechtliche Stellung hat ein ETC?

Der große Unterschied zwischen ETF und ETC liegt in der regulatorischen Klassifizierung. Während es sich beim ETF um Sondervermögen handelt, das im Insolvenzfall des Emittenten geschützt ist, liegt beim ETC eine Schuldverschreibung des Emittenten vor. Um das resultierende Emittentenrisiko zu minimieren, kommen beim ETC besondere Besicherungsmaßnahmen zum Einsatz. Der Insolvenzfall des Emittenten ist ein großes Risiko. Der letzte bekannte Fall ist die Insolvenz von Lehmann Bros.

Die Besicherung

Die am einfachsten nachzuvollziehende Variante ist die physische Besicherung. Insbesondere bei Edelmetallen, die relativ einfach zu lagern sind, können die Bestände in Form von Barren bei einem Treuhänder im Tresor hinterlegt werden. Die zweite Art ist die vollständige Swap-basierte Besicherung. Dabei werden die ETC mit Kreditsicherheiten durch einen Versicherer meist durch Wertpapiere oder Bareinlagen vollständig gedeckt. Die letzte gängige Form kommt z.B. bei bestimmten Öl-ETC zum Einsatz. Es handelt sich um eine Swap-basierte Besicherung mit Drittdeckung. So könnte beispielsweise ein Mineralölunternehmen den ÖL-ETC besichern, wodurch aber freilich ein gewisses Kreditrisiko entsteht.

Spotpreis und Termingeschäft

Während ETC auf Edelmetalle den Spotpreis abbilden, so ist es bei Öl, Erdgas und Agrarrohstoffen die Wertentwicklung eines Termingeschäfts. Solche Termingeschäfte haben stets eine begrenzte Laufzeit, was dazu führt, dass sie regelmäßig verlängert werden müssen. Die Wertentwicklung des ETC wird dadurch in Abhängigkeit des aktuellem Marktumfelds positiv oder negativ beeinträchtigt.

Hinweis Marketingmitteilung:

Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung der Medieninhaberin. Es stellt kein Anbot zum Kauf/Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Finanzinstrumente weisen je nach Produkt unterschiedlich hohe Risiken auf, die bis zum Totalverlust reichen können.

Hedgefonds

Hedgefonds

Investieren in Alternative Investments: Hedgefonds

Hedgefonds gehören wie Gold, Immobilien und Private Equity und vielen anderen Kapitalanlagen zu den „alternativen Investments“. Sie werden als „Alternatives“ bezeichnet, weil die Wertentwicklung unabhängig -unkorreliert- von traditionellen Anlageformen wie Anleihen und Aktien sein soll. Hedgefonds gehören von der Grundidee also zum Universum jener Kapitalanlagen, die eine Art Versicherung für traditionell aufgestellte Portfolios bieten soll. Das englische Verb „to hedge“ deutet bereits darauf hin; es bedeutet „absichern“. Viele Anleger und Investoren setzen sich häufig das Ziel, gegen Kursstürze abgesichert zu sein.
Hedgefonds können aber auch das Ziel haben, eine möglichst hohe Rendite zu erwirtschaften. Und höhere Chancen bedeuten gleichzeitig auch höhere Risiken. Die Hedgefonds-Manager, welche den Ertrag maximieren wollen, werden bei Erfolg medial gefeiert und bei Misserfolg geächtet. Sie stehen in der Öffentlichkeit und haben die Aufmerksamkeit der Investorenwelt.

Wie der „Hammer“ kann auch der Hedgefonds gleichsam zerstörend oder hilfreich wirken. Sie können den Luxuswagen Ihres Nachbarn zerstören oder einen Nagel für den Picasso in die Wand schlagen. Es liegt an Ihnen.

Was sind Hedgefonds?

Es handelt sich um eine besondere Art von Investmentfonds.

Hedgefonds zeichnen sich durch z.B. folgende Kriterien aus:

  • Hedgefonds sind in den meisten Rechtsordnungen privat organisiert.
  • Die Manager werden leistungsabhängig vergütet.
  • Die Manager sind in der Auswahl der Kapitalanlage und des -vehikels wenig eingeschränkt.
  • Die Manager dürfen Leerverkäufe vornehmen. Sie leihen sich z.B. Aktien, um sie zu verkaufen und später billiger zu kaufen und an den Verleiher zurück zu geben.
  • Hedgefonds haben oft eine geringe Streuung des Anlegervermögens.
  • Der Hedgefonds darf sich Geld leihen, um es zu investieren und die Rendite dadurch zu erhöhen; Leverage.
  • Die Hedgefonds orientieren sich nicht an einem Vergleichsindex. Es geht um die absolute Rendite (Absolute Return).

Wie investieren die Manager von Hedgefonds?

Prinzipiell investieren die Manager in traditionelle Anlageformen, wie Aktien oder Anleihen. Den Unterschied macht die dabei gewählte Strategie und der sogenannte Hebel -Leverage-. Im Allgemeinen unterscheidet man sieben große Strategien, welche hebeln, also die Werte im Depot auf Kredit kaufen dürfen:

  1. Macro Strategies: Im Zentrum dieser Strategie befinden sich die Volkswirtschaften weltweit. Für den Erfolg ist es wichtig, die richtigen Entwicklungen zu antizipieren. Wie wirken sich zum Beispiel Zinsänderungen auf die Entwicklung von Aktien, Anleihen, Währungen oder Rohstoffe aus.
  2. Managed Futures Funds/CTAs: CTA steht für Commodity Trading Advisors. Diese Berater verwalten das Vermögen des Managed Futures Fund. Allerdings werden anders als erwartet (Commodities=Rohstoffe), Futures und Optionen auf Aktien, Anleihen, Währungen und Zinsen ge- und verkauft. Futures sind unbedingte Geschäfte. Die Vertragsparteien verpflichten sich dabei auf gegenseitige Erfüllung des Grundgeschäftes; also Lieferung und Zahlung der „Ware“ zu einem bestimmten Zeitpunkt. Managed Futures können die Wertschwankung des gesamten Portfolios senken.
  3. Equity Strategies: Diese Strategie beschränkt sich auf das Kaufen (Long) und Verkaufen (Short) von Aktien und derivative Instrumente wie Optionen, Futures usw. mit dem Basiswert „Aktie“.
  4. Event Driven Strategies: Die Fondsmanager versuchen Ineffizienzen bei der Preisgestaltung vor, während und nach besonderen Unternehmensereignissen (Verkauf, Fusion, Spin Off..) zu nutzen, um Rendite zu erzielen.
  5. Relative Value Strategies: Hierbei handelt es um die Ausnutzung von Preisunterschieden von eng verwandten Wertpapieren. Das nennt man auch Arbitrage-Handel. Im Zentrum steht zum Beispiel die Frage, entwickelt sich die Aktie eines Automobilherstellers relativ besser als die Aktien eines anderes Autobauers.
  6. Multi Strategy: diese Hedgefonds kombinieren einzelne oder alle der oben genannten Strategien.
  7. Liquid Alternatives: das ist sozusagen eine Light-Variante der teils aggressiven Hedgefonds. Sie bieten eine höhere Handelbarkeit (Fungibilität) und der Leverage ist geringer. Leerverkäufe sind ebenfalls verboten. Die Transparenz der Fonds ist größer. Sie sind allgemein strenger reguliert.

Zu den genannten und beschriebenen Strategien, kommen weitere Spezialitäten und Abwandlungen hinzu, die verschiedenen Teilaspekte nutzen, um eine weitere Diversifikation des traditionellen Portfolios zu erreichen.

Welche Gründe gibt es für die Investition in Hedgefonds?

Sehr viele Investoren werden von der Erwartung an hohe Renditen angelockt. Eine weitere Gruppe von Anlegern will sich eine zusätzliche Ertragsquelle eröffnen. Wie bereits weiter oben geschildert, können Hedgefonds das Risiko in Form der Wertschwankung (Volatilität) des gesamten Portfolios reduzieren. Hedgefonds bieten eine fast unbegrenzte Auswahl an Anlageformen und -strategien. Die Erzielung von Renditen ist dadurch auch in konjunkturschwachen Phasen möglich.

Wo werden die Hedgefonds gemanagt?

Weltweit gibt es laut dem deutschen Bundesverband Alternative Investments e.V. etwa 15.000 Hedgefonds. Die Manager verwalten darin ein Vermögen von 3,6 Billionen US-Dollar (Stand 12/2019). Davon werden 75 % in den USA verwaltet. Nur ca. 1/6 wird in Europa gemanagt.

Wer sind die Investoren in Hedgefonds?

  • Private sehr vermögende Investoren
  • Pensionsfonds
  • Staatsfonds
  • Stiftungen
  • Versicherungsunternehmen
  • Family Offices
  • Vermögensverwalter

Welche Vorteile bietet eine Investition in Hedgefonds?

  • Weitere Diversifikation für das Portfolio
  • Geringe Korrelation zu Anleihen und Aktien
  • Eine Renditeerzielung ist in allen Marktphasen möglich
  • Große Auswahl an Strategien
  • Sehr viele Anlageklassen werden abgedeckt

Welche Risiken hat eine Investition in Hedgefonds?

  • Zu den normalen Risiken der Geldanlage, kommen weitere hinzu, die auszugsweise an dieser Stelle genannt werden sollen:
  • Geringe Handelbarkeit (Fungibilität)
  • Hohe Kosten
  • Wenig reguliert
  • Durch hohes Leverage entstehen zusätzliche Wertschwankungsrisiken
  • Oftmals amerikanisches Recht
  • Hohe Einstiegssummen

Vor einem Investment in Hedgefonds sollten Sie auf jeden Fall einen Termin mit dem Berater Ihres Vertrauens vereinbaren. Ein Hedgefonds darf nur eine Ergänzung zu Ihrem restlichen Portfolio sein. Wie ein Investment in Gold, ist der Hedgefonds oder Ableitungen darauf das Salz in der Suppe, aber keinesfalls die Hauptspeise.

Hinweis Marketingmitteilung:

Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung der Medieninhaberin. Es stellt kein Anbot zum Kauf/Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Finanzinstrumente weisen je nach Produkt unterschiedlich hohe Risiken auf, die bis zum Totalverlust reichen können.